Mittwoch, 31. August 2011

Nach 11 Jahren

endlich wieder ein neues Auto. Jetzt können wir beruhigter Arbeiten.
Auch weitere Strecken fahren ohne gleich dran denken  zu müssen in der nächsten Werkstatt zu landen


es ist der Skoda Roomster

Da wir besondere Besucher in der Nacht haben, kam als erste Amtshandlung noch ein Marderschreck in den Motorraum. Dafür dürfen (smile) oder machen sie einfach, auf dem Auto rumtollen. Jeden Morgen sind die Pfotenabdrücke zu sehen.

Donnerstag, 11. August 2011

Die Wahrzeichen von Wesel

So nun habe ich wieder ein wenig Zeit  wieder den Blog zu füttern.
Ein paar Tage Urlaub im Juli haben uns gut getan.
So konnten wir die Kinder in Xanten besuchen.


In Sonsbeck war Fest und hier entdeckten wir die grosse Trompete
und der oder die Verkleidete unterhielt sich mit der Enkelin


Einen Ausflug, weil das Auto zur Werkstatt musste
gab's dann  nach Wesel

Na wie heisst es doch so nett: "Wie heisst der Bürgrmeister von Wesel?...  na "Esel!"



Auch wenn es schon sehr lange Zeit her ist, wo dieser Vers entstanden ist.
So wird er heute im Stadtbild auf künstlerische Art gestaltet




vor fast jedem Geschaeft und oeffentlichen Gebaeude steht ein Esel
gestaltet mit dem  Motto des jeweiligen Anbieters 

vor der Bank der Goldesel


hier verschiedene Esel in der Einkaufspassage


Ich weiss nicht genau, wieviele Esel in der Stadt verteilt stehen,
doch so um die 100 duerften es sein.

Sonntag, 17. Juli 2011

Xanten - wandeln in den Spuren der Römer

Die Jugendherberge an der Suedsee in Xanten unser Quatier
Hier zeigt die Skulpturengruppe schon die Freundlichkeit der DJH


sehr sauber, ruhig und freundlich


Xanten hat sich ein sehr grosses Projekt vorgenommen.
Wandeln in der Geschichte -  durch Ausgrabungen und Pläne ist belegt, wie fortschrittlich die Römer waren.

Hier ein Familientreffpunkt im Park mit vielen Möglichkeiten, von Spielen, Grillen und einfach nur Miteinandersein. 



 In der Überlieferungen steht, Xanten war ein Endpunkt und einer der noch am Längsten erhaltenen Städte bis ins 2 Jahrhundert nach Christi.  Die Reste der Gebäude wurden noch bis ins 19. Jh für den Dombau genommen. so sind auch viele Häuser in Xanten aus den Resten der Römerhäuser entstanden.
Laut der Geschichte, war die Römerstadt direkt am Rhein und gesamt überdacht. Die alten Bauten entstehen heute an ihren ursprünglichen  Stellen wieder und in Original Grösse. Beeindruckend ist, die Wege, die angelegt sind, entsprechen den Strassen der damaligen Zeit.

die moderne Kunst darf auch hier nicht fehlen

Blick vom nachgebauten Kran zum Dom

 faszinierend, wie das Wassersystem funktionierte und auch gleichzeitig die Beheizung.
Hier ein Abschnitt, der freigelegt wurde, wie das Wasser durch Heizungschächte geführt wurde.

Ein Stück überdachtes Rohrsystem, dem man noch sehr oft begegnet, von der Eifel bis an den Rhein,
teilweise stehen heute noch die Viadukte


Das moderne Bad

Allerdings hatten die Römer nicht nur Zuwasser- sondern auch Abwasserkanäle
dieses ist ein Teil eines solchen Abwassersystems


Die Römer in ihrer Blütezeit,ein hochmodernes Volk, dem wir heute sehr vieles zu verdanken haben.

Eine von vielen Mühlen, die die Gegend in und um Xanten gestalten.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Schloessertour im Allgaeu

Die Schloesser Koenig Ludwigs zu besuchen stand am vergangen Wochenende auf dem Plan. Mit Freunden aus Australien unternahmen wir diesen Ausflug.
Nur Petrus wollte uns testen, ob wir auch Wetterfest sind.
Regen gab's genug.


Der Blick ueber den Froggensee zeigt sich in einem Regenschleier


 Neuschwanstein meist in Postkarten Sonnenschein, von uns im Regen


Hohenschwangau mit dem Schwan auf dem Dach
Der Schwan das Lieblingstier Koenig Ludwigs.
Beide Schloesser wurden nie fertig gebaut

der Marienbrunnen im Innenhof von Hohenschwangau


Die Kueche in Neuschwanstein
in allen Schloessern ist innen, bis auf wenige Ausnahmen,
wie die Kueche photographieren verboten.
 Kutschfahrten kann man von den Parkplaetzen bis zu einem Platz kurz unterhalb Neuschwansteins machen
Beide Schloesser liegen 40 Min. von einander entfernt. Es gibt nur die Moeglichkeit, dieses zu Fuss zu machen. Wir waren im Grunde ganz froh, die Schlossbesuche bei diesem Wetter gemacht zu haben. Kaum vor zu stellen, wieviel Leute bei Sonnenschein sich dort aufhalten, wenn es jetzt schon voll war.

Durchnaesst und kalt, bezogen wir unsere Pension in Pfronten, bei Familie Brey

empfehlenswert, sehr nette Gastleute

Der naechste Tag  war dann um einiges Besser und wir nahmen die zweite Ettape in Angriff.
Heute stand dann Schloss Linderhof und das Zugspitzgebiet auf dem Programm.
Von Pfronten bis Schloss Linderhof sind 60 KM

Vorbei am Plansee 967 hoch gelegen, der ruhig da lag, um diese schoenen Aufnahmen machen zu koennen



eine alte Holzbruecke verbindet die Ufer miteinander.
Traumhafte Wasserspiegelungen und  Farbenspiele boten sich uns

Kleine schmale Strassen fahren wir, so entdecken wir viele wunderschoene Gebiete



Schloss Linderhof, dem Schloss Versaille nach empfunden. Koenig Ludwig liebte den Stil und lies hier dieses in Miniatur nach bauen.
Schloss Linderhof ist das einzige Schloss, dass fertig wurde.


Hier lebte Ludwig alleine und hat niemals Besuch empfangen.
Er hatte eine besondere Beziehung zu Richard Wagner und seinen Werken.
In allen Schloessern sind Motive und auch kleine Buehnen, die zu den Opern Wagners gestaltet sind.

Der Schlossgarten




Ludwig, was war er... ein weltfremder,
in einer Traumwelt lebender oder ein begnadeter Mensch,
der umsetzen lies, was er sich ausdachte?
Bis heute ungeklaert, wurde Ludwig ermordet, war es Unfall oder war es Selbstmord

Diese Grotte lies er bauen, um Schwanensee von Wagner dar zu stellen
Mit hervorragenden Lichteffekten und einem kuenstlichen Wasserfall

Immer wieder tauchen, wie bei Ludwig dem XIV Spiegel ueberall auf.
hier auf dem Bild kaum zu erkennen, als auch in der Grotte muss man zweimal hinschauen.
Spiegel dienen immer wieder der optischen Taeuschung einen Raum groesser erscheinen zu lassen. 


auch der Orient insperierte Ludwig, hier die Maurische Kirche


 ein Blick ins Innere



Blick ueber die Anlage


Fuer uns wurde es Zeit weiter zu ziehen.
Durch Garmisch Partenkirchen in Richtung Eibsee

Der Blick zeigt uns das Zugspitzgebiet


Nun bei Sonnenschein am fruehen Nachmittag erreichen wir den Eibsee

   
Die Zugspitze mit dem Wolkenhut
Leider gab es keinen freien Blick bis zur Wetterstation

Wer ganz genau hinschaut, kann sie mittig sehen, ganz oben auf der Spitze

Es war so schon kalt genug mit gerade mal 17° C
Nein, da haette uns nichts hoch gebracht bei der Kaelte

Zum Abschluss noch ein sonniger Blick auf's Gebirge


dann hies es fuer uns nach Hause fahren.
Da es lange hell bleibt, konnten wir die 3 Stunden Heimfahrt geniessen.
Trotz Regen war es ein gemuetliches und nettes Wochenende mit Freunden.