Mittwoch, 2. April 2008

Eli und Willy on Tour 26.02.2008

So schön leer war der Big4 in Alice Springs.
Wir starten früh, denn die Strecke heute ist lang und es wird heiss.

Weites Land



eine meiner Lieblingblüten, die roten Eukalyptus



ein Vogel, von vielen, nahm ein Bad im Sprengler




"Camels Australia" beim Stuarts Well Roadhouse
Dieses Kamel wartet auf seinen Auftritt, damit die Touristen aufsteigen können und wenigstens so ein Bild haben, ohne jedoch geritten zu sein.





und schon wieder sind die Yellow Miner
zur Stelle


Die ersten Sanddünen auf dem Weg nach Yulara


Bei Henbury kommt ein Hinweis, zu einem Meteoriten Krater, es ist eine unbefestigte Strasse, sieht gut aus und so weit soll es ja auch nicht sein.
Zu dem, wenn wir diese Strasse fahren könnten, würden wir abkürzen und kurz vorm Kings Canyon raus kommen.
Leider gelingt uns dieses nicht, denn nach einigen Kilometern wird der Sand tiefer und der Camper fängt an zu rutschen. So kehren wir um.
Allerdings musste ich hier doch mal einen Versuch machen, wie schmecken die Bushtacker gelben Melonen? Für uns verwöhnte Gaumen total bitter, aber ich lebe noch und man kann sie essen.
So sieht diese unbefestigte Strasse aus

Kuhherden, sich selbst überlassen, treffen wir immer wieder an.

ein Falke hat sich hier positioniert
im Hintergrund, die Ausläufer der MC Donalds
ein paar rosa Kakadu's stellen sich zur Schau


Gegen Mittag treffen wir am Erlunda Roadhouse ein,
wir gehen hineinein und holen uns was zum Mittag und natürlich wieder Postkarten,
drei Leute warten ja schon darauf zu erfahren, wie es uns unterwegs ergeht.
hier die lange Strasse nach Yalara
Wir ersteigen eine Sanddüne, auf der einen Seite ein Salzsee -












auf der anderen, nein es ist nicht der Uluru, sondern der MT Connor.
Genauso ein grosser Monolit wie der Uluru

einige Kilometer weiter, sehen wir zum erstenmal den Uluru


Wir erreichen Yalara in den frühen Nachmittagsstunden. Es ist uns zu heiss 42°C um im Camper zu schlafen, so mieten wir uns in einem Zimmer ein.
Für uns liegt es ruhig und ist wohl temperiert.
Nun muss ich doch noch einen Hut kaufen, ohne diesen kommt man hier wirklich nicht aus.
Wir finden auch sonst noch einige Dinge als Souvenier.
Dann fahren wir noch in den Hotelkomplex, dort gibt es ein grosses sehr modernes Shoppingcenter mit vielen kleineren Läden. Für uns was zum Essen kaufen, ein wenig stöbern.
Mittlerweile haben wir denn 17:30Uhr, also machen wir uns auf den Weg zum Sunset am Uluru, damit wir einen guten Platz auf dem Parkplatz erhalten.
Am Parkeingang dürfen wir pro Person 25$ zahlen, dafür können wir dann auch drei Tage in den Park. Es gibt noch eine Broschüre mit Informationen dazu.


Auf dem Weg zum Uluru
so startet unsere Fotoserie noch im Hellen

hier haben wir es uns gemütlich gemacht, mit einem Glas "Vixen", den wir unstandesgemäss aus Wassergläsern trinken. Es bleibt noch Zeit um Post zu erledigen, SMS'en zu schreiben.

faszinierend, wie sich mit der sinken Sonne, die Farbe des Felsens verändert


eine Weile später
So dunkel und herausragend liegt der Uluru, wenn die Sonne fast ganz verschwunden ist.
Ein fantastisches Schauspiel der Natur

Ein anstrengender, ereignisreicher Tag ist zu Ende.
Morgen zum Sunrice sehen wir uns wieder.

Sonntag, 30. März 2008

Eli und Willy on Tour 25.02.2008

Heute ist Sonntag und wir lassen es langsam angehen.
Hier sind wir zu einem kostenlosen Pancake Frühstück eingeladen.

Wir gehen hin, erhalten den Auftrag unseren Namen auf einen Adresskleber zu schreiben.

Diese beiden sehr netten Herren, geben sich an die Arbeit und backen Pancakes, damit die hungrige Meute satt wird.

sehen die nicht wirklich einladend aus???



und schmecken tun sie hervorragend mit Butter und Sirup



So beginnt der Sonntag richtig gut, mit gutem Frühstück und netten Gesprächen mit den anderen Gästen








Gegen 10:30 Uhr machen wir uns dann auf den Weg nach Hermannsburg
wir haben alles mitgenommen, denn wir wissen nicht, ob wir zurück kommen nach Alice Springs oder wo anders übernachten.

Dieses sind die MC Donald Ranges zur Rechten und auf der Llinken Seite, dieses flache Land

Auf einmal tauchen Wildpferde auf, sie grasen friedlich und lassen sich nicht stören.

Hermannsburg, eine alte Ansiedlung eines Pfarrers, der die Aborigini bekehren wollte, was ihm auch teilweise gelang. Heute leben hier immer noch sehr viele Aborigini, sie unterhalten sich selbst zum Teil vom Verkauf ihrer Kunstwerke. Hauptsächlich Bilder


Eine Kirche und diese Kapelle, sowie mehrere Wirtschaftsgebäude sind noch erhalten. Ein Mann ging mit uns in ein Nebengebäude, in diesem sind nur Bilder von Aborigini's. Ein Lehrer brachte ihnen das Malen mit Aquarell- und Ölfarben bei. In diesem Gebäude hängen sehr schöne Lanschaftsbilder, beeindruckend wie lebendig sie sind.

Auch dieses ist ein Bild von einem Aborigini Künstler aus Hermannsburg


Selbsverständlich dürfen auch alte Landwirtschaftliche Geräte nicht fehlen.

Ein einsamer Hengst schaut uns an


Dann verlassen wir Hermannsburg und machen uns auf den Weg nach Glen Helen

Glen Helen Gorge, schöne Felsformationen

Im Resort trinken wir noch einen Kaffee und machen uns auf den Rückweg, denn wir wollen doch wieder in Alice Springs übernachten


an den Ochre Pits halten wir und erkunden das ausgetrocknete Flussbett mit den interessanten bunten Steinen


die Farben sind wunderschön im Nachmittagslicht


erstaunlich, wie die Felsen zu sehen sind, gegeneinander gepresste Steinplatten, senkrecht verlaufend. Teilweise als seien künstliche Regenrinnen angebracht.

Dann wieder querverlaufend. Wie war das, ein Mann erzählte uns unterwegs auf unserer Tour, diese Felsformationen seien Übereste, die durch Seebeben verursacht wurden.



So sieht dann das Big Hole am Ellery Creek aus

Die Wurzeln der umgestürtzten Bäume haben auch sie ihre eigene Faszination.
Es ist vieles im Wurzelwerk zu finden, wie unterschiedlich geformte und gefärbte Steine

Nun ist auch dieser Tag zu Ende. Zurück zum Big 4, heute kochen wir in der Campkitchen. Halten Smalltalk mit anderen Campingplatzbesuchern. Trinken noch ein Glas Wein und dann in den Camper zum Schlafen.

Eli und Willy on Tour 24.02.2008

Tennant Creek - Devil's Marbles - Alice Springs

Nach einer Tasse Kaffe starten wir. Der nette Besitzer der Motor Inn giesst seine Pflanzen, als wir uns verabschieden. Dabei entdeckt auch er, dass wir kein vorderes Nummernschild haben. Wir erklären ihm, wie es war und das die Heuschrecken es nun zerfleddert haben. Die Überreste sind noch gut sichtbar, so nimmt er kurzer Hand seinen Gartenschlauch und spritzt wenigstens das Gröbste weg. Dankeschön und los geht's Richtung Alice Springs.

Lange sind wir noch nicht unterwegs, sehen wir vor uns, als sei Nebel aufgezogen. Kaum wollen wir es glauben, aber es fängt an zu regnen und das nicht knapp.


So fahren wir bis zu den Devil's Marbels
Hier steht das Wasser in grösseren Pfützen, Willy macht den tiefe Test, jedoch todesmutig ohne Chinaschuhe


die Tiefe reicht aus, um Spiegelbilder zu machen.








Das Gebiet, wo die Devil's Marbels sind, sieht aus, als ob Riesen hier vor unendlich langer Zeit ihre Säcke mit Steinen ausgeschüttet hätten und sie als Murmelspiel benützten.









Ich will doch testen, ob ich diese Murmel nicht zum Rollen bringe. Fehlgeschlagen, der Stein liegt noch immer an seiner Stelle.




Interessant ist dieser Busch, er sieht aus, als ob er innerlich explodiert sei und eine ganz neue Pflanze entsteht daraus.



hier einfach Steine aufeinander
geschichtet








Willy hat's geschafft der Stein ist in 2 Stücke gebrochen
Ein Versuch, ein Steinmännchen zu bauen









Der Baum hält diese Kugel


Fastzination der Farben









eine Schnecke erklimmt den Hügel


hier wollte einer Brotschneiden, das Brot wurde zu Stein



wer ist denn da zu sehen???


das war eine kleine Exkursion in die Devil's Marbles


Nach Wauchope Roadhouse,
hier haben wir gefrühstückt Toast mit Ei und Kaffee
im übrigen recht urig
am Ti Tree Roadhouse gabs dann nochmal kurzer Stop und weiter nach Alice Springs


Schluss für heute auf dem Big 4 Campground